Coole Logs

GC6929D – Der Zauberwürfel

05/01/2016

Ein Winter- Wonder- D5- {FTF} mit Mogel SFL

Es machte Pling am neuartigen Funkempfänger und der Himmel begann sich zu verfinstern… Der dunkle Fürst “Urbi von den Filmdosen“ schien erneut ein mysteriöses Unheil heraufbeschworen zu haben. Vor einigen Dekaden waren bereits sämtliche Gelehrte des Großherzogtum Phantomistan an der Logik des Fürsten gescheitert, als es hieß mit Zahlen und Ziffern zu jonglieren. Das Sonderstudium der Mathematik, zu welchem die Gelehrten in der Folge entsandt wurden(jedenfalls die deren Köpfe noch an Ort und Stelle saßen)sollte nun also zum ersten Mal Früchte tragen.
Die Schriftrollen wurden auf den massiven Holztischen ausgebreitet, dazu gab es hunderte von Tintenfässchen und zahlreiche Schreibfedern. Einer raschen Lösung des Problems sollte nichts im Wege stehen.
Jedoch verstrich Stunde um Stunde und immer mehr der Gelehrten versagten ihren Dienst. Dehydriert und erschöpft sank einer nach dem anderen hernieder. Der Herzog begann zornig zu werden! Eine erneute Niederlage würde herben Schaden für sein Ansehen bedeuten.

Rums, Rums… machte es am riesigen Tor der Burg! Nanu?! Wer mag das sein? Auf Befehl des Herzogs schwangen die beiden Flügel des Tores unter einem enormen Ächzen der Scharniere auf… Grelle Blitze durchzogen den Himmel als 2 massive Gestalten den steinigen Boden der Burg betraten.
“Wer seid ihr?“
Es waren Petrosilius Mogelmann und Harry Phantomini, die zwei berüchtigten Zauberer! “Wir haben des Rätsels Lösung erdacht!“ schallte es durch die Empfangshalle!
“Wie habt ihr das geschafft?“
Beide stimmten ein:“Na ganz einfach! Mit Hilfe unserer Zauberwürfel!“ Das beide gemeinsam stundenlang an einem geheimen Zaubertrank gebraut hatten, welcher ihnen die Zahlen durch kräftiges Rühren offenbarte, verrieten die beiden dem Herzog natürlich nicht!
“Hervorragend! Was darf ich Euch als Lohn für Eure Mühen anbieten?“

WWW!
Internet?
Nein, Wein, Weib und Wildschwein!

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute!!!



TB7PM4M –  Fürst Urbivan von den Filmdosen

02/02/2016

mir wurde die grosse ehre zu teil einen blick in die geheime tokenschmiede des fürsten zu werfen und was ich da sah, an unendlichen schätzen und reichtümern, das machte mir das herz ganz warm… doch der fürst sprach in ernstem ton „es sei dir gestattet einen token zu discovern, nicht 2 oder 3 oder mehr, einer sei dir gewährt. wähle weise…“
so begab ich mich auf die durchsicht und schaute hier und dort, immer die worte „[s]der becher eines zimmermanns[/s], ähm, einen token darf ich discovern, es soll der schönste sein“ im kopf… so suchte ich und suchte, aber ich fand ihn nicht… plötzlich verschlug es mir den atem. hatte ich gerade noch den fischigen geruch hinter mir gelassen und auch die holzabteilung der windmühlenproduktion durchquert, so sah ich plötzlich eine gar garstig fratze und erschrack. das blut gefror mir in den adern! was für ein widerlicher anblick, welch schmerz für meine augen, das kann doch kein mensch erschaffen haben, wohnt uns doch allen ein gewisses ästhetisches grundempfinden inne…
ich setze mich und fing an zu meditieren. doch immer, wenn ich probehalber einen erneuten blick, und sei er noch so klein oder durch die fingerspalten hindurch, tat, es gelang nicht, zu grausig war das ding da in der ecke.
so blieb mir nur eins, ich stach mir mit meiner zunge die augen aus, die hände konnte ich nicht benutzen, brauchte ich sie doch zum abschirmen meines gesichtes. und die zehen konnte ich ebensowenig dafür einsetzen, so gelenkig war ich nicht… so musste ich mit der zunge zustechen. anfangs zu kurz, doch ein wenig übung und die panik vor dem, was da vor mir lag, beflügelten sie. als ihr gar blutiges werk nun vollbracht konnte ich mich dieser gruseligen scheusslichkeit nähern. schnell griff ich zu und steckte sie in meine tasche. nie sollte ein anderes wesen, ob lebendig oder nicht, mit diesem anblick gequält werden, das schwor ich.
als ich mich dem ausgang näherte hörte ich schon von weitem die stimme des fürsten, der mich rief. er musste tage dort verbracht und auf mich gewartet haben. wie sollte ich ihm nun entgegentreten? entstellt, geschunden, in der tasche diese monstrosität… nein, das wollte, das konnte ich ihm nicht antun!
mein hirn arbeitete auf hochtouren, was konnte ich tun? da stieg mir wieder diese mischung aus fischigem und holzigen gestank in die nase und mir kam eine idee. ich sammelte ein paar von diesen fischen ein, geschickt entwand ich ihnen ihre schwimmblasen und nähte sie zusammen. aus herumliegenden windmühlenteilen baute ich mir einen tragfähigen korb. als ich nun das eine mit dem anderen verband fehlte es nur noch an einer ordentlichen flatulenz und ich hob ab. und so flog ich dahin, ich bemerkte wie die stimme des fürsten lauter und lauter wurde. gerade als ich über ihn zu fliegen schien und er verwundert rief, wer oder was das da oben denn sei, presste ich mich tief in meinen korb und antwortete laut und vernehmlich

[b]“… danke fürs zeigen…!“[/b] 😉



Log
zu Onkel Bernds Rache

15.03.2015

TTF mit TuffTuff und Tomdiver

…hier:

Lieber Onkel Bernd du Arsch,
wir hatten ja immer ein angespanntes Verhältnis, manch einer mag es als Hass- Liebe bezeichnen. Fast nie hast du mir als kleines Kind etwas zum Geburtstag geschenkt und wenn es dann doch mal der Fall war, dann handelte es sich um solchen Schrott wie das olle DuckTales Puzzle oder diese komische Tafel! Welcher Junge will denn doofe Enten zusammenpuzzlen oder schreiben lernen? An deinem fiesen Grinsen erkannte ich deine Schadenfreude, wenn du mir abermals einen Geburtstag versauen konntest. Irgendwann war ich dann alt genug und die ein oder andere brennende, kotgefüllte Papiertüte landete auf deiner Schwelle! Wir wussten beide von wem sie kam
Trotz aller Vorfälle waren wir uns ja doch irgendwie symphatisch und immer mal wieder half der Eine dem Anderen irgendwie aus der Patsche und doch sollte unser Verhältnis nie so werden wie ich es mir gewünscht hätte.
Gerne hätte ich dich in den Schulferien bzw. später in den Semesterferien einmal auf einer deiner vielen Reisen begleitet. Wo warst du überall? Ich erinnere mich noch an deinen Tauchausflug ans Great Barrier Reef, wo du mit den Kugelfischen getaucht bist… wie gerne wäre ich mit den bunten Fischen um die Wette geschwommen. Oder dein Ausflug auf diese komische Vulkaninsel… wie gerne hätte ich meine Fußabdrücke in der Asche hinterlassen. Nicht zuletzt wäre ich natürlich auch gerne mit nach Amerika gekommen und hätte etwas Cowboy und Indianer gespielt…
Obwohl ich dich immer wieder genervt habe, mich doch bitte wenigstens einmal mitzunehmen, hast du immer deine hochdekorierten Freunde aus der Musikbranche als Reisebegleitung vorgezogen. Als ob die nicht selber genug Geld hätten.
Nun ist es zu spät für gemeinsame Reisen, du betrachtest die Radieschen ab jetzt von unten! Meine Verwunderung war recht groß als der Nachlassverwalter mich anrief und mir mitteilte, dass Du mich als Alleinerben eingesetzt hast. Na gut Kinder hattest du nie, aber nach all den Vorfällen hätte ich nicht geglaubt, dass ausgerechnet ich es bin, dem du dein umfangreiches Vermögen zukommen lässt.
Scheinbar war diese Zuwendung doch wieder nur eine finale Provokation deinerseits!
Was soll den dieses doofe Testament? Glaubst du mich damit wirklich ein letztes Mal ärgern zu können? Du denkst wohl ich werde das Rätsel nie lösen und in den Genuss deines Vermögens kommen? Falsch gedacht mein Freund! Auch wenn ich ewig an deinem fiesen Scheißrätsel gesessen habe, habe ich nun endlich die Kombination zu deinem Safe entschlüsselt!
Ich bin ein gemachter Mann und in Zukunft werde ich alle Reisen nachholen, die du mir verwehrt hast! Ätsch!
Ich tanze übrigens gerade mit einem doofen DuckTales Puzzle in der Hand auf deinem Grab- sei es mir gegönnt!
Übrigens habe ich es dir nie gesagt lieber Onkel: Ich mag Dich, du Arsch!
Irgendwann sehe ich dich wieder und sicherlich gibt es auch im Himmel Türschwellen…

Vielen Dank für das Erbe! Einen blauen Geldschein habe ich im Tresor belassen..
Es grüßt dein Neffe