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palks Fazit

Die Tour als solches war für mich ein Erlebnis, eine grosse Selbsterkenntnis. So wurde mir jetzt zum Beispiel erst richtig klar, wie sehr mich die letzten 3 Jahre mit meinem kleinen Sohn doch an ihn gebunden haben. Sehnsucht nach ihm und meiner Frau waren stark. Über sowas hatte ich im Vorfeld gar nicht nachgedacht und hätte es sicherlich auch negiert mit den Worten „das sind doch nur 10 Tage“.

Norwegen gefällt mir. Sowohl landschaftlich sehr interessant, als auch der Menschenschlag dort wirkt sehr sympathisch. Solche Urteile sind natürlich immer sehr subjektiv und in der Kürze der Zeit und der Oberflächlichkeit des Kennenlernendürfens eben ein persönlicher Eindruck.
Die norwegische Sprache erwies sich als interessant. Im richtigen Kontext als Schriftsprache fast gut verständlich bzw gut herleitbar. Gesprochen allerdings eine Katastrophe, komplett unverständlich. Aber man kommt ja zum Glück mit Englisch gut durch.
Die „hohen“ Preise bzw Lebenshaltungskosten, das ist eben so. Zum Beispiel muss man eben sehen wie sich verfügbare Ressourcen auf Einwohneranzahl verteilen. Ich denke die Preise wirken für uns als „Touris“ hoch, die Einheimischen kommen damit bestimmt gut zurecht.
Zur Infrastruktur, eigentlich eine Katastrophe. Soviel weites Land, mit Strassen, Brücken und Tunneln erschlossen, aber man kommt in der Regel wirklich nicht schneller als 70-80km die Stunde voran. Und da hat man noch nichts angeschaut, Pause gemacht oder gar gecached! 🙁

Zusammengefasst, wenn ihr Norwegen besucht, nehmt euch viel, viel Zeit mit, Geduld, Geld, offene Augen, Ohren und auch ein offenes Herz für all seine Schönheit. Es lohnt sich!

Nothing but stones, ein sehr interessanter Cache in einer beachtlichen Naturkulisse. Schon wenn man nur die Logs liesst merkt man, er hat Geschichte geschrieben und er wird auch noch viele Geschichten schreiben! Pauschal zu sagen „das/so ist er“ wird nicht gelingen, zuviel Eigenes wird jeder in seine Bewältigung stecken und damit sich selber mit ihm verflechten und Teil (s)einer Geschichte werden.
Mit ein paar Tagen Distanz kann ich glaube ich heute aufrichtig sagen, dass ich ihn gerne gemacht habe und es nicht bereue. Allerdings freue ich mich auch wieder auf zuhause und weiss ziemlich sicher, solchen „Quatsch“ werde ich nicht wieder tun! 😉

Ich möchte an dieser Stelle nochmal explizit ein paar Leuten danken, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass ich dieses Erlebnis so erleben durfte. Da wären zuallererst einmal meine Frau und mein Sohn, die mir den Freiraum und die Auszeit dafür gaben. Ich liebe euch!

Dann meine beiden Hauptmitreisenden Nico und Naddel. Ihr hattet viel Geduld mit mir und es ist uns dreien denke ich ganz gut gelungen uns zusammenzuraufen und wenn es doch mal Probleme gab, dass wir immer wieder eine gemeinsame Richtung gefunden haben, in die wir guten Gewissens blicken konnten! Auch ohne euch wäre die Tour nicht möglich gewesen und sicherlich schon gar nicht das selbe Erlebnis! Danke! 🙂
Tine und Jana, wir mussten erst 3000km in die Fremde fahren, um endlich mal wieder was gemeinsam zu unternehmen. Und dann gleich so ein Ding! (Und ihr wart pünktlich!!! 😉 )
Vielen Dank für euer Mitkommen, eure Motivation und Hilfe unterwegs! 🙂

Und natürlich vielen Dank an die „Heimatfront“ (zum Beispiel Mogel, Tom…), es ist immer wieder schön zu erleben, das Bande, die sich wegen so einem beknackten Plastedosensuchhobby geknüpft haben, auch über so weite Entfernungen etwas wert sind und man sich drauf verlassen kann, das jemand da ist, wenn jemand da sein sollte! 🙂

Und so endet nun diese kleine Geschichte, wie jede Geschichte enden sollte, mit einem

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Döner. 🙂

 

Hier gehts zum Video und „Mediathek“. 😉

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