Einen Kommentar hinterlassen

Tag 2 – Feda nach Stöllet

Tag 2:

Viel Auswahl hatten wir ja nun nicht, die Tour wie geplant durchziehen, gucken wie weit die Tage reichen und dann auf der Hälfte der Zeit umdrehen, um wieder pünktlich Zuhause zu sein, dabei aber ganz klar wissen das NBS nicht durchführbar ist, oder alles stehen und liegen lassen und versuchen ein Maximum an Strecke in einem Minimum an Zeit abzufahren. Wir entschieden uns für 2teres. Also hiess es früh, den Luxus des Ausschlafens bis um 8 gönnten wir uns, aufstehen, frühstücken, zusammenbauen und los. Dabei noch diesen kleinen Cache fast direkt neben dem Zeltplatz mitgenommen:

image

Dann den Weg zurück nach Kristiansand und weiter nach Oslo und Torsby, immer den Anweisungen des Navis nach der schnellsten Strecke folgend.

-mehr schreib ich nach dem Aufstehen. 😉 –

So, guten Morgen, weiter geht’s. 🙂

Wir folgten nun also dem Navi, fuhren wieder durch Kristiansand und weiter nach Oslo.

image

Hier gab’s einen kurzen Stopp, wer genau hinguckt entdeckt hinten am Hang zwei gelbe Punkte, die machen da irgendwelche Felsarbeiten und die Strasse drunter wurde so lange gesperrt.

Doch auch das hielt uns nicht auf, wir fuhren weiter und weiter, unterbrachen kurz für eine kleine Mittagspause, die wir neben dem loggen eines kleinen Caches mit essen verbrachten. Ich bekam das hier, als Dönertester unterwegs, da kann man auch schonmal ~11€ für einen Döner bezahlen.

image

Dafür wurde die Teigtasche aber auch frisch gebacken, war leider nur nicht knusprig. Aber es schmeckte trotzdem. 🙂

Auf unserem Weg begegneten wir dann auch den ersten Elchen, leider erstmal nur in Form von Schildern:

image

Und nachdem wir einen kleinen Regenschauer überstanden hatten konnten wir sogar einen Regenbogen erblicken, schnell in die Richtung weiter, aber leider kein Goldtopf. 🙁

image

Gegen Abend hatten wir uns fest vorgenommen dieses mal so eine kleine Hütte auf einem Campingplatz zu nehmen, das spart dann Zeit und Mühe für Zelt Auf- und Abbau. Leider wurden wir bei einem Zeltplatz namens Camping 45 nicht so richtig fündig, schon alles ausgebucht. Dafür erlebten wir etwas, was wirklich als vorbildlicher Service und Gastfreundlichkeit zu bezeichnen ist. Frank, der Manager dieses Platzes, 2 Staatsbürgerschaften, spricht laut eigener Aussage „ein bisschen deutsch“, was eine masslose Untertreibung war! Leider waren bei ihm alle Häuschen ausgebucht, wir hätten zelten können, aber nachdem wir ihm von unserer Misere erzählt haben setzte er Himmel und Hölle in Bewegung und telefonierte mit mehreren Campingplätzen in der Umgebung um uns eine Hütte klarzumachen. Und das abend um dreiviertel 9! Grösster Respekt und vielen Dank! 🙂
Es ergab sich das ein Platz, zufällig sogar noch genau 20km in Fahrtrichtung, noch eine Hütte frei hatte und nun dort auf uns gewartet wurde. 🙂
Dort auch einen tollen Platz gefunden, Hütte bezogen, Grill ausgepackt auf einer Campingplatz eigenen Halbinsel und den Abend lecker ausklingen lassen mit Nebel und ein bisschen hell und Mücken, halt alles was Schweden zu bieten hat! 🙂

image

Zufällig war dieser Platz auch so ein Aktiverlebniscampingplatz, hier hatte man sich darauf spezialisiert Flösse bauen zu lassen mit denen die Erbauer dann auch selber fahren müssen dürfen. 😉

image

Und so hätte das Ergebnis dann aussehen können :

image

Wir verbrachten eine angenehme Nacht in der Hütte, hatten sogar Strom um die elektrischen Sachen mal durchzuladen, und dann ging es am nächsten Morgen weiter. Doch was dann passierte lesen Sie erst morgen. 😉

Ach nee, Moment, ein Bild hab ich noch, Abend auf dem weg zum Sanitärtrakt:

image

Eine schwedische Kröte. 😉

Hier geht es weiter. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.