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„The Discovery of the FTF-Hunter“ – Cottbuser GIFF Event 2017

Wer jetzt hier die Links zum Cottbuser GIFF 2017 Beitrag „The Discovery of the FTF-Hunter“ und dem „Making of“ dazu erwartet, ist genau richtig. Allerdings muss man erst nach unten Scrollen, denn da sind sie zu finden. Und auf dem Weg dorthin, kann man sich die Zeit sicherlich prima mit einer kleinen Lektüre vertreiben, wie es denn überhaupt zu dem Film gekommen ist und wie wir unser Cottbuser GIFF Event 2017 veranstaltet haben. 😉

 

 

Gestern war es nun soweit, das 3. Cottbuser GIFF Event fand statt. Wir als Filmcrew fieberten schon lange diesem Abend entgegen, schliesslich zieht er doch quasi so eine Art Schlussstrich, er ist für uns das Ergebnis eines Dreivierteljahres Arbeit. Wir haben viel geplant, diskutiert, Ideen gesponnen und wieder verworfen, wir haben gebaut, gebastelt, Netzwerke angezapft um passende Locations für den Dreh zu finden. Technik wurde ausgeliehen, Zeitpläne erstellt und verworfen, ein Event mit vielen Geocachern organisiert, diese orchestriert und choreografiert, schliesslich gedreht was die Kamera her gab um im Anschluss Stunden beim Filmschnitt zu sitzen. Nach dem Einreichen lief die Vorbereitung für unser Cottbuser GIFF Event 2017 an, Eventlisting schreiben und einreichen, sich viele Gedanken um Tokendesign und andere Memorabilien machen. Und schliesslich kommt der Tag der Tage, man kommt an, baut auf, dann fliegt irgendwie alles so an einem vorüber, man schüttelt viele Hände, sagt viel Hallo und Guten Tag, zieht das durch, was vorher geplant war, improvisiert da, wo nichts geplant ist, oder die Planung nicht hinhaut. Die Filme rauschen an einem vorbei und ehe man sichs versieht sitzt man um halb2 im Auto auf dem Weg nach Peitz und bringt den betrunkenen Urbi nach Hause. So würde ich jetzt die Kurzversion schreiben.

Doch es gehört mehr dazu!

Ich glaube die konkrete Planung, das erste richtige Treffen, fand dieses Jahr beim 1. Cottbuser Kletterevent statt. Vorher gab es ein paar lose Absprachen wer wieder dabei sein will und kann und ein paar erste Story Ideen wurden ers(p)onnen. Hier bei dem Treffen wurde es schon konkreter und die Story formte sich. Wir bekamen alle, manche mehr, manche weniger Hausaufgaben mit und trafen uns 1 Monat später wieder um Details für den Drehtag abzusprechen. In der Zwischenzeit hatte jeder zu Hause zu basteln und zu werkeln, Requisiten mussten beschafft oder gebaut werden. Wie schon im Vorjahr wollten wir den Dreh wieder auf einen Tag beschränken, hat man doch mit Familie, Job und den ganzen anderen Kleinigkeiten des Lebens genug zu tun. Und für den einen Tag alle unter einen Hut zu bekommen, kann schon zu einer Kunst werden.

Die erste Anfrage an freiwillige Geocacher, die sich für den Filmdreh bereit erklären würden, war sehr mau und wurde kaum angenommen. Also musste ein Event her, verbunden mit dem Kanada Day, an dem es ein Souvenir gab, standen dann doch sehr viele parat. Und wir glauben, sie haben es nicht bereut, denn wir hatten gemeinsam viel Spass.

Dann begab sich unser Roland mit dem Material in sein stilles Kämmerlein und es wurde ruhig. Sehr ruhig. Abgesehen von einem Klappern der Schere und gelegentlichen Fluchen, wenn wieder Material rausgeschnitten werden musste, weil jemand seinen Text nicht gelernt hat.

Irgendwann kam er allerdings wieder daraus hervor und die Filmcrew konnte exklusiv das Ergebnis seiner Arbeit bewundern und war begeistert. Der Film wurde eingereicht und das bange, lange Warten begann. Von Seiten Groundspeaks hiess es, die Verlautbarung der Finalisten erfolgt am 15.09. Doch schon am 08.09. flatterten die Emails mit Absagen für die Nicht- und Gratulationen für die Finalisten ein. Und was sollen wir sagen, wir hatten es wieder geschafft. Das zweite Jahr in Folge waren wir im Finale. Jippieeee!!! Die eine Spannung fiel damit ab, eine andere kam hinzu. Wie sehen die anderen Filme aus? Können wir denen das Wasser reichen? Interessiert das überhaupt jemanden „da draussen“, was wir hier auf die Beine gestellt haben?

Durch eine Regeländerung zum Vorjahr waren Vorinformationen über die anderen Finalisten sehr rar. Man wusste zwar, wer dabei ist, aber nicht, was da kommt. Letztes Jahr gab es rasch das OK von Groundspeak, die Finalisten konnten ihre Werke gleich der Öffentlichkeit präsentieren. Dieses Jahr nicht, was für uns die Spannung natürlich immens erhöhte.

Die Planungen für das 3. Cottbuser GIFF Event liefen schon an. Wir wollten wieder in die ursprüngliche Lokalität des letzten Jahres, weil wir dort viel Platz hatten und Willkommen waren, natürlich mit ein paar Änderungen, was die Kritikpunkte des letzten Jahres anging (zu wenig Personal und DOSENCHAMPIONS!!! 😯 ). Durch irgendwelche internen Umstände stand uns die Meise aber dieses Jahr nicht zur Verfügung. Allerdings hatte sich die dortige Besitzerin ein zweites Standbein aufgebaut, das Vereinslokal „Auf Wacker“. Nach einer ersten Besichtigung waren wir begeistert. Genau das, was wir brauchten.

Nun musste nur noch so ein Ü30 Singletanzabend weichen (wir entschuldigen uns an dieser Stelle nochmal nachträglich bei den einsamen Seelen 😉 ) und die Sache war perfekt. Wieder hiess es warten. Ok, Logbuch konnte schon vorbereitet werden, die Abstimmungszettel designed und gedruckt, es gab immer Kleinigkeiten zu tun. Wir wollten uns Nikkis gönnen, als Erinnerung. Also musste auch da nochmal ein wenig Kreativität reingesteckt werden. Und am Ende klappte es trotzdem nicht ganz so, wie anfangs gedacht. Allerdings nicht von unserer Seite.

Ein paar Tage vor dem Event gab es dann die letzten Absprachen mit der Gastronomie, bei der Gelegenheit dann auch gleich noch einen kleinen Technikcheck.

Und nun war er endlich da, der grosse Abend. Wir durften zwar die (nur in unseren Breiten?) Unart des sehr, sehr grossen „Zufrühkommens“ zu einem Event (mehr als 45Minuten) erleben, aber wir liessen uns davon nicht kirre machen und banden die Überüberüberpünktlichen einfach in die Vorbereitung und denn Aufbau mit ein. Wir wissen von gemütlichen GIFF Events, denen ein Laptop auf der Terrasse eines Restaurants reicht. Unser Anspruch ist da höher. Also musste Technik aufgebaut werden, neben Beamer, Laptop und Leinwand eine Sound- (denn das Ohr sieht bekanntlich ja mit 😉 ) und auch eine kleine Beleuchtungsanlage. Die Erfahrung der letzten Jahre lehrte unseren Technikmeister Steffen, dass auch ein Mikrofon nicht zu verachten sei. Also gabs auch das. Und natürlich wurde auch an die Redundanz gedacht. 😉

Und wir haben uns noch etwas besonderes einfallen lassen, eine Fotowand. Eine Wand, vor der sich die Eventteilnehmer mit einem eigens zum Event passenden Hintergrund fotografieren lassen konnten, was sehr gut angenommen wurde. Zu den tollen Fotos wird es hier im Blog noch eine eigene Galerie geben.

 

Kurz nach 18Uhr eröffneten wir dann das Event mit einem freundlichen „Meine Damen und Herren…“ (ja, was gelernt ist, ist gelernt) gefolgt von einem „wer das Parkverbot missachtet übersehen hat, erhielt nochmal die Gelegenheit, dass zu korrigieren. Aufgrund des spontan einsetzenden Stühlerückens, viele brauchten wohl plötzlich noch Frischluft, wurde der offizielle Eventstart um 10 Minuten verschoben.

Aber dann ging es los und ein Highlight jagte das Nächste. Eröffnungsrede, Essen wurde serviert und gegessen, geloggt wude und Tombola Lose abgegeben, das Abstimmungsprozedere mit den dafür erstellten Zetteln erklärt und diese verteilt, um Viertel 8 (für die anwesenden Besucher aus den alten Bundesländern 19:15Uhr 😉 ) begann der Film. Es wurde viel gelacht, geklatscht, Köpfe geschüttelt, mal konnte man sich in die Rolle der Protagonisten auf der Leinwand hineinversetzen, mal hinterliess ein Film viele Fragezeichen in den Gesichtern.

Aber im Grunde kann man sagen, es war für alle etwas dabei, jeder Geschmack wurde bedient und es gab auch keine so grossen Aussreisser wie letztes Jahr. Natürlich, und dazu gehörte selbstverständlich auch eine grosse Portion Lokalpatriotismus, wurde Film Nummer 15 am meissten beklatscht.

Im Anschluss an das offizielle GIFF 2017 Reel von Groundspeak gab es noch eine Weltpremiere. Der Making of Film über „The Discovery oft he FTF-Hunter“. Und auch der schlug ein wie eine Bombe. Viele der Anwesenden Besucher waren beim Drehevent dabei und konnten nun ihren kleinen Einblick hinter die Kulissen, den sie da erhalten hatten, noch einmal vertiefen. Dann war es an der Zeit die Cottbuser Filmcrew mal auf die Bühne zu bitten. Nach einem reichlichen Applaus mussten wir dann unserer Hochachtung Ausdruck verleihen, Hochachtung vor dem Engagement der Cottbuser (und Umgebung) Cacher, denn nur durch deren Hilfe, konnte ein wichtiger Teil des Films entstehen.

In der Zwischenzeit wurden fleissig die Abstimmungszettel ausgezählt und durch drei kleine Losfeen und [hier bitte das männliche Wort für Fee einsetzen] die Gewinner der Tombola gezogen. Und die Preise hatten es wieder in sich, es gab viele Originalrequisiten des Cottbuser Beitrags zu gewinnen.

 

Im Anschluss konnte dann das offizielle Endergebnis der Publikumswahl des Cottbuser GIFF 2017 Events bekannt gegeben werden, und das sieht nun so aus:

Abgegebene Stimmzettel: 78

 

Und wer auf die blanken Zahlen steht findet hier, was er sucht:

 

Tja, und dann ging es eigentlich schon aufs Ende zu. Ok, die Uhr zeigte auch schon fast halb 11, ein paar Hartgesottene beweisen noch viel Sitzfleisch und es wurde rege über dies und dass, vor allem auch über die Filme diskutiert. Und nebenbei baute ein Teil der Filmcrew ab (palk war faul). Die Lokalität leerte sich schliesslich mehr und mehr, und gegen 1 Uhr am Sonntag morgen verliessen dann die letzten den Eventort.

 

Zusammenfassend kann man sagen, wir sind irre stolz, es wieder ins Finale geschafft zu haben, wir haben viel Arbeit, Mühe und Schweiss in unseren Film gesteckt und wir sind voller Vorfreude, auch im nächsten Jahr wieder einen Film zu drehen und bis dahin wünschen wir euch gute Unterhaltung mit unserem diesjährigen Filmbeitrag:

 

„The Discovery of the FTF-Hunter“

 

Und dem Making of dazu:

„Making of – The Discovery of the FTF-Hunter“

 

Und wer nun immer noch nicht genug davon hat, kann auch gerne nochmal hier bei unserem Filmbeitrag von 2016 vorbeischauen:

„The FTF-Hunter“

 

und dem diesbezüglichen Making of:

„Making of – The FTF-Hunter“

Fotogalerie von der Fotowand 

Also dann, vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder, auf jedenfall vor der Leinwand, vielleicht sogar auf derselbigen! Und jetzt, cachen! 😉

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